
malheur
Das neue Post-Hardcore-Trio „malheur“ aus Münster entwächst der Stadt des Westfälischen Friedens mit atmosphärischem Post-Hardcore und impulsiver Punk-Attitüde inklusive deutscher Texte, die nachhallen – wütend, nachdenklich, verletzlich. Nach drei Singles im Jahr 2025, mit denen sich malheur eindrücklich im deutschsprachigen Underground anmeldeten, von der FUZE als UP&COMING und in der radio fritz/rbb Sendung "Stahlwerk" gefeatured wurden, erscheint ca. ein Jahr nach Bandgründung am 06.02.2026 mit „lava“ das erste geschlossene künstlerische Werk. Mit "lava" positionieren sich malheur als junge Band, die Post-Hardcore nicht als ihr Ventil versteht, sondern als eigene Sprache: emotional wuchtig und schonungslos ehrlich. Vor allem zu sich selbst. Zeilen wie „Sogar die Bäume haben Krebs“ schwingen den musikalischen Mottek ins Mark: ein Bild, das uns zwingt, den Blick nicht von planetarem Verfall und emotionaler Erschöpfung abzuwenden, um zu erkennen, dass Reichtum nicht im Besitzen liegt, sondern im gelebten Leben, voller Nähe, Vertrauen und Respekt. „Der Boden ist Lava“ steht sinnbildlich für die Endzeitstimmung, den Ausbruch und Druck, der den Sound der Platte ausmacht. Die Motive der Zeit und des Verbleibens sind als die lyrischen Pfeiler auf "lava", um welche sich die übrigen Worte ranken wie kranker Efeu, nicht zu überhören.
Wann & Wo
- SaalFreitag, 18. September · 21:45